55 Georg Heym Die Stadt Stilmittel

Das sonett die stadt von georg heym aus dem jahre 1911 beschreibt auf teils düstere weise das nächtliche stadtleben aus der sicht eines all überschauenden ich sprechers.
Georg heym die stadt stilmittel. Georg heym kritisiert die negative seite der stadt und findet sich nicht mit der bedeutungslosigkeit des individuums ab. Das licht der fenster geht so schnell ein und aus wie ein augenblinzeln. Georg heym zeichnet mit seinem sonett die stadt ein bild voller gegensätze. Enjambement 3 4 vergleich 5 das verflochtene straßensystem wird mit blut adern verglichen. Dies ist für ein sonett unüblich. Die stadt von georg heym ist auch in unserer gedichtedatenbank zu finden. Georg heyms sonett die stadt besteht aus 14 versen die in zwei quartette und zwei terzette gegliedert sind.
Durch diesen zeitraffenden effekt wird die schnelllebigkeit in der stadt unterstrichen. Das gedicht ist sowohl formal als auch inhaltlich durch eine zäsur 1 zwischen den beiden quartetten und terzetten geteilt. Dort findest du auch weitere gedichte des autoren. Das metrum des gedichts ist ein durchgehender fünfhebiger jambus die kadenzen der verse sind ausschließlich männlich. Er bringt dies stilistisch durch die form des werks und durch inhaltliche kontraste zum ausdruck. Zusätzlich ahnt er vermutlich den ersten weltkrieg schon drei jahre im voraus und sieht ihn als gefahr für das großstadtleben und seine bewohner. Das gedicht wirkt trotz vieler positiv wirkenden adjektiven sehr düster und beschreibt das nächtliche großstadtleben.
Enjambement 1 2 personifikation 3 4 die fenster werden zu belebten objekten.